Neueinsteigertreffen am Mo. 21.10.2019

DSC_3427

Du bist Europäer*in und möchtest Dich für europäische Themen mit anderen europabegeisterten Student*innen engagieren? Dann schaue bei uns vorbei! Wir laden Euch herzlich zu unserem Einsteigertreffen am Montag, 21.10.2019, um 18:30 Uhr im Kleinen Forum in der KSHG (Frauenstraße 3-6, 48143 Münster). Wir stellen Euch dort die Hochschulgruppe und unsere Arbeit vor. Außerdem lernt ihr unsere Aktiven sowie unsere Projekte kennen. Wir freuen uns auf Dich!

Preisverleihung am 9. Oktober 2019

Wissenschaftswettbewerb_Preisverleihung_C_Johannes_Keil

© Johannes Keil

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, um 18:30 Uhr läd Pulse of Europe Münster zusammen mit den beteiligten Kooperationspartnern, darunter auch die Hochschulgruppe Visionen für Europa, zur Preisverleihung des Wissenschaftswettbewerbs „Europa und die EU“ ein. Die Veranstaltung findet statt im Festsaal, Schlossplatz 5, 48149 Münster. Wir freuen uns auf Euch!

Update: Photo von der Preisverleihung des Wissenscaftswettbewerbs

Pulse_of_Europe_Wissenschaftswettbewerb_Preisverleihung_09-Okt-2019

Im Bild (vordere Reihe, v.l.n.r.): Dr. Paul-Josef Patt (Universitätsgesellschaft), Jan Wessel (Preisträger, 2. Platz), Anna Nowak (Preisträgerin, 1. Platz), Kim Leonie Kellermann (Pulse of Europe). Und (hintere Reihe, v.l.n.r.): Prof. Dr. Jörg Becker (WWU Centrum Europa), Prof. Dr. Michael Quante (Rektorat der WWU), Christiane Lösel (Stadt Münster), PD Dr. Matthias Freise (Institut für Politikwissenschaft, WWU), Christian Lüer (Pulse of Europe). Photo: Johannes Keil.

Bericht unserer Brüssel-Reise 2019

Bruessel_2019

Gruppenphoto der Teilnehmer*innen mit Dr. Markus Pieper MdEP – © Visionen für Europa

Auch diesen Mai durften wir wieder 25 Teilnehmer*innen auf eine Studienfahrt nach Brüssel einladen. Neben dem Kennenlernen und den Besuchen der Europäischen Institutionen setzt unsere Reise immer einen Fokus auf spezielle europäische Politikbereiche. Unser diesjähriges Thema war: ‘Unity in Diversity’. Dieses Motto der Europäischen Union bezieht sich auf den Zusammenschluss der verschiedenen Mitgliedstaaten zur einem europäischen Staatenverbund. Hierbei spielen sicher die Nationalstaaten die wichtigste Rolle. Diese sind jedoch in sich komplex und setzen sich aus verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen zusammen.

Im Rahmen unserer Brüsselreise wollten wir nun beleuchten, wie diese Vielfältigkeit auf europäischer Ebene sichtbar wird. Unser erster Termin war eine Führung durch das Europäische Parlament und ein anschließendes Gespräch mit dem Europaabgeordneten des Landkreises Münster, Dr. Markus Pieper. Hier konnten die Teilnehmer*innen ihre Fragen an den wieder frisch gewählten Abgeordneten richten. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion.

Als zweiter Programmpunkt stand ein Besuch beim Ausschuss der Regionen an. Hier wurde uns berichtet, wie sich die verschiedenen Regionen der EU in Brüssel repräsentieren können und wie die Tagungsarbeit des Ausschusses verläuft.

Gefolgt von diesem vollen ersten Tag stand der zweite Tag den Teilnehmer*innen zur freieren Gestaltung offen. Am Vormittag luden wir ein, an einer Stadtführung durch Brüssel teilzunehmen, um auch die kulturellen und historischen Wahrzeichen der Stadt kennenzulernen. Den Nachmittag nutzten viele Teilnehmer*innen für Besuche im Haus der Geschichte oder des Parlamentariums. In beiden finden sich Ausstellungen zur Europäischen Union und ihrer Geschichte.

Am letzten Tag besuchten wir die Brüsseler Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen. Hier wurde uns ausführlich berichtet, wie das Bundesland in Brüssel vertreten wird und wie europapolitische Entscheidungen und Entwicklung die Landespolitik beeinflussen. Gemeinsam schlossen wir den Tag mit einem leckeren Essen in einem traditionellen belgischen Restaurant ab.

Als letzter Programmpunkt stand ein Besuch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf unserem Plan. Hier gab man uns Einblicke in die generelle Arbeit einer politischen Stiftung und auch in die tägliche Arbeit des Büros in Brüssel. Gerade europapolitische Themen sind hier natürlich von Relevanz und werden von der der Partei Die Linke nahestehenden Stiftung oft kritisch beleuchtet. Eine anregende Diskussion schloss so unser inhaltliches Programm gut ab.

Nach der Heimreise mit der Bahn sind wir froh, dass wir unsere Teilnehmer*innen für die Brüssel-Reise begeistern konnten, und bedanken uns für die schönen und spannenden Tage in Europas Hauptstadt!

Wissenschaftswettbewerb „Europa und die EU“

Wissenschaftswettbewerb_2019_Plakat

© Johannes Keil

Visionen für Europa ruft zur Beteiligung am Wissenschaftswettbewerb“Europa und die EU“ auf – reicht Eure Beiträge noch bis Ende Juli 2019 ein.

Pulse of Europe Münster führt gemeinsam mit der WWU Münster, der Stadt Münster, der Universitätsgesellschaft Münster, den Jungen Europäischen Föderalisten und unserer Hochschulgruppe einen Wettbewerb zu wissenschaftlichen Arbeiten und Beiträgen mit Europabezug durch. Die besten Beiträge werden auf einer Veranstaltung prämiert. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernimmt der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Herr Dr. Markus Lewe.

Die Frist zur Einreichung von Beiträgen ist der 31. Juli 2019, 23:59 Uhr. Die Beiträge müssen als PDF-Datei per E-Mail an muenster@pulseofeurope.eu geschickt werden. Die Einreichung einer Druckfassung ist nicht notwendig.

Die Preisträger*innen werden Mitte September 2019 informiert.

Im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung am 9. Oktober 2019 werden die besten Beiträge prämiert und von den Preisträgerinnen und Preisträgern vorgestellt (ungefährer Zeitrahmen: 18 21 Uhr).

ANFORDERUNGEN:

Die eingereichten Beiträge sollen sich mit Entwicklungen in Europa und/oder der Europäischen Union beschäftigen. Ausdrücklich werden Vertreterinnen und Vertreter aller wissenschaftlichen Disziplinen aufgerufen Beiträge einzureichen.

Die Beiträge sollen die Relevanz der Themen «Europa» und «Europäische Union» aus den Blickwinkeln der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen beleuchten.

Die Beiträge sollen einen Bezug zu Europa und Entwicklungen der Europäischen Union haben, können diesen aber auch auf kommunaler, regionaler, nationaler, grenzüberschreitender oder transnationaler Ebene beleuchten.

Jeder Beitrag soll eine Länge von maximal 2.000 Wörter haben; es sollen keine vollständigen Originalarbeiten eingereicht werden.

Die Beiträge müssen in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Ein Beitrag sollte die folgenden Bestandteile beinhalten:
– Problemaufriss und zentrale Fragestellung,
– kurze Erläuterung der Hintergründe und Motivation,
– Kurzvorstellung der Methodik,
– Zusammenfassende Darstellung der zentralen Ergebnisse,
– Diskussion mit Bezug zu (möglichst) aktuellen Entwicklungen,
– vorangestellt: Autor*innen- und Kontaktinformationen sowie kurzes Abstract mit zentralen Ergebnissen sowie theoretischen und methodischen Grundlagen.

Die Beiträge müssen nicht extra für den Wettbewerb neu erstellt werden. Sie sollten allerdings nicht älter als drei Jahre sein. Sie können auf Hausarbeiten, Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Dissertationen) oder anderen Arbeiten basieren, die im universitären Kontext erstellt worden sind (Konferenzbeiträge, Praktika usw.).

Die Beiträge dürfen bereits veröffentlicht worden sein (z.B. in Fachzeitschriften). In diesen Fällen muss die bibliographische Angabe genannt werden. Falls Ko-Autor*innen am eingereichten Beitrag mitgewirkt haben, müssen diese ebenfalls genannt werden.

Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Student*innen und Promovierende (zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrags) der Universitäten und Fachhochschulen in Münster und dem Münsterland. Beiträge, die unter Mitwirkung von Postdocs, Professor*innen oder anderen betreuenden Seniorwissenschaftler*innen und erarbeitet wurden, können leider nicht berücksichtigt werden.

Die PDF-Datei mit weiteren Informationen gibt es hier zum Download: Wissenschaftswettbewerb Detailinfos.

Unter folgendem Link findet ihr das Facebook-Event dazu.

Bericht unserer Studienreise nach Bukarest 2019

Gruppenphoto

Anfang Mai war es so weit! Unsere alljährliche Osteuropa-Studienreise führte uns dieses Mal nach Bukarest – in die Hauptstadt Rumäniens. Das Land am Schwarzen Meer ist ein relativ junges Mitglied der Europäischen Union mit rund 20 Mio. Einwohner*innen. Teil der rumänischen Bevölkerung ist auch eine deutsche Minderheit, dessen etwa 40.000 Vertreter*innen als „Siebenbürger Sachsen“ bezeichnet werden.

Mit einer Stadtführung ließen wir uns auf die Geschichte der Hauptstadt und des Landes einstimmen. Beginnend am Athenäum („das schönste Gebäude Rumäniens“) wurden wir an zahlreichen historischen Stätten, Straßen und Plätzen vorbeigeführt. Dabei lernten wir wirklich erstaunliche Dinge. So überraschte es uns beispielsweise, dass der erste rumänische König Carol I. ein Deutscher war. Auch die kommunistische Vergangenheit konnten wir eindrucksvoll an Originalschauplätzen nachleben. Rumänien war das einzige Land, bei dem die politische Wende 1989 nicht gewaltfrei verlief und an dessen Spitze nach dem Sturz des berüchtigten Diktators Ceaușescu erneut ein Kommunist stand. Einige nutzen den freien Sonntag, um einen Ausflug zu Schloss Peleș in Transsilvanien zu machen. Ein erstes gemeinsames Abendessen im bekannten Hanul Lui Manuc in uriger und landestypischer Atmosphäre rundete das mit viel Freizeit versehene Wochenende ab

Unter der Woche ging es allerdings mithilfe von einigen Programmpunkten darum, das Land noch besser kennenzulernen. Gleich der erste Termin – ein Treffen mit Ovidiu Ganț (Abgeordneter der Deutschen Minderheit in Rumänien) – führte uns in den berüchtigten Parlamentspalast. In eindrucksvoller Atmosphäre konnten wir so mehr über die brisante politische Lage im Land lernen, die durch einen obskuren Umgang mit Korruption und das zentralistische Verwaltungssystem geprägt wird. Anschließend führte uns unser Weg in das frisch renovierte und bestens ausgestattete Goethe-Institut, wo unser Wissen über die deutsche Minderheit und die deutsche Sprachausbildung in Rumänien vertieft wurde. Ebenso herzlich wurden wir beim staatlichen Radiosender Radio Rumänien begrüßt. Dort konnten wir nicht nur Eindrücke über die Abläufe in Hörspiel- und normalen Aufnahmestudios erfahren, sondern auch kritische Anmerkungen zur redaktionellen Arbeit unter der aktuellen Regierung hören. Als letzte Termine standen entweder ein Besuch des European Public Space oder der Deutschen Botschaft in Rumänien an. Auf diese Weise konnten wir mehr über die Funktionsweise der EU erfahren (und ausgefallene Mitbringsel abstauben), oder aber auch die Arbeitsweise einer deutschen Auslandsvertretung näher kennenlernen. Beide Institutionen hießen unsere interessierten Mitfahrer*innen herzlich willkommen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an das Organisations-Team, welches in mühevoller und zeitaufwendiger Vorarbeit zum Erfolg dieser Studienreise beigetragen hat. Wir freuen uns schon auf die nächste Reise im Frühjahr/Sommer 2020!

DSC_0031_91

Münster mit zweithöchster EU-Wahlbeteiligung deutschlandweit

Wahlbeteiligung Europawahl 2019

© Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland

Bei der Europawahl 2019 gab es sowohl in Deutschland, als auch im europäischen Durchschnitt eine ungewohnt hohe Wahlbeteiligung. Seit der Einführung der Wahlen 1979 ist sie vor allem im europäischen Durchschnitt fast kontinuierlich gesunken, doch dieses Jahr gab es im Vorfeld viel Aktionen und Wettbewerbe mit dem Ziel, die Wahlbeteiligung zu steigern und auch Visionen für Europa hat mit Infoständen in Coerde, Kinderhaus und am Überwasserkirchplatz auf die Wahl aufmerksam gemacht. In Deutschland trugen diese Bemühungen Früchte: Die Wahlbeteiligung erhöhte sich im Vergleich zu den 47,9 % aus dem Jahr 2014 erheblich. Münster erreichte mit 73,65 % die zweithöchste Beteiligung aller 401 deutschen Wahlkreise, sodass wir zumindest hoffen können, mit unseren Posts und Aktionen einige Leute zur Beteiligung motiviert zu haben.

Heute ist Europawahl

Anlässlich der heutigen Wahl des Europäischen Parlaments haben wir Münsterinnen und Münsteraner gefragt, was für sie Europa ist, zusammengefasst in drei Worten, und, ob sie sich als Europäerinnen und Europäer fühlen.

Filmvorführung „Democracy – Im Rausch der Daten“ am 10. April 2019

Democracy_Filmvorfuehrung_2019-04-10

© Johannes Keil

Europäische Politik und Brüssel ist für viele häufig weit weg – oft noch weiter als die 258,95 Kilometer Luftlinie bis Münster! Daher holen wir die europäische Politik im Jahr der Europawahl für einen Abend nach Münster.

Die Hochschulgruppe „Visionen für Europa“ und Pulse of Europe Münster laden am Mittwoch, 10. April 2019, um 19 Uhr zur Vorführung des Dokumentarfilms „Democracy – Im Rausch der Daten“ mit einem Input von Ralf Bendrath, der an diesem Abend bei uns sein wird, in das CINEMA an der Warendorfer Str. 45 ein. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

„Ein dokumentarisches Meisterwerk!“, urteilte die Deutsche Film- und Medienbewertung. Der Dokumentarfilm „Democracy – Im Rausch der Daten“ zeigt anschaulich und mitreißend den für Außenstehende oft abstrakten Rechtsetzungsprozess der Europäischen Union anhand der Aushandlungen zur Datenschutzgrundverordnung. Der Regisseur David Bernet begleitet die beiden Protagonisten, den damaligen Europaabgeordneten und Berichterstatter Jan Philipp Albrecht und die damalige Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft Viviane Reding, mit der Kamera und blickt in die Hinterzimmer der Verhandlungen. Dafür wurde der Film mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017 ausgezeichnet.

Wir freuen uns über Input von und anschließende Diskussion mit Ralf Bendrath – der Mann hinter dem Protagonisten des Dokumentarfilms, Jan Philipp Albrecht, dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter er war. Der studierte Politikwissenschaftler arbeitet seit 2009 im Europäischen Parlament und weiß, wie Europa in Brüssel tickt. Zuvor war er mehrere Jahre in der Forschung und Politikberatung tätig, und bloggt heute noch regelmäßig als Netzaktivist zu Themen wie Datenschutz und digitalen Bürgerrechten.

Ein Mitglied aus unserer Hochschulgruppe war vorab bei Radio Q zu Gast , dem Hochschulrundfunk von Münster, und hat mit Radio Q-Reporter Julian Fischer gesprochen. Den Link zum Facebook-Event gibt es hier.

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt durch den AStA der Universität Münster und den Verein die Linse.

Impressionen der Veranstaltung: