Ankommen in Europa – Veranstaltung zur europäischen und lokalen Flüchtlingspolitik am 4. Mai 2016 im Kulturzentrum Brücke

Die Anmeldung zu den Workshops am 4. Mai zum Europatag 2016 läuft noch bis Sonntag, 1. Mai 2016. Wir freuen uns auf Euch und viele interessante Diskussionen.

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Im Rahmen der Europawoche werden die Hochschulgruppe Visionen für Europa und die Jungen Europäischen Föderalisten Münster Arbeitsgruppen, Berichte aus der Praxis und eine Initiativenplattform zur Flüchtlingspolitik aus lokaler und europäischer Sicht organisieren. Die Veranstaltung wird am 04. Mai im Kulturzentrum Brücke, Wilmergasse 2 von 10 Uhr bis 17 Uhr stattfinden. Vormittags werden verschiedene Workshops und Arbeitsgruppe zur lokalen und europäischen Flüchtlingspolitik und zur Integration in Deutschland angeboten. Nachmittags werden lokale Initiativen ihre Projekte vorstellen. Außerdem wird für Flüchtlinge ein Workshop zur Wohnungssuche angeboten. Aus organisatorischen Gründen bitte wir für die Teilnahme an den Workshops um eine formlose und kostenfreie Anmeldung vorab unter: visionenfuereuropa@outlook.de

Es ist auch möglich sich zu einzelnen Workshops anzumelden. Anmeldeschluss ist Sonntag, der 01. Mai 2016.

Programm

10:00-12:00 Uhr: Europäische Flüchtlingspolitik, Dr. Sigrid Fretlöh, Mitglied im Rednerdienst Team Europe der Europäischen Kommission

10:00-12:00 Uhr: Internationale Migrationspolitik, Sascha Krannich, Graduate School of Politics, Münster (tbc)

Internationales Buffet mit Unterstützung der Persisch-Deutschen Kulturbrücke Poll e.V. (kostenfrei für Workshopteilnehmer*innen)

13:00-15:00 Integration von Flüchtlingen und Migration in Deutschland, Dr. Hendrik Meyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft Münster

Ab 15 Uhr: Berichte aus der Praxis und Plattform lokaler Initiativen

Link Facebook-Event: https://de-de.facebook.com/events/1541953386098742/

Europatag 2016: „Ankommen in Europa“

VdE_Banner_Europatag-2016-Homepage.JPG[DE] Die Hochschulgruppe Visionen für Europa und der Münsteraner Ortsverband der Jungen Europäischen Föderalisten veranstalten einen gemeinsamen Europatag mit einem thematischen Schwerpunkt der europäischen und lokalen Flüchtlingspolitik am 4. Mai 2016. Weitere Infos folgen zeitnah.

[EN] The university group “Visions for Europe” and the Münster section of the “Young European Federalists” are going to organize the joint event “Europe Day” on May4, 2016, with the thematic focus on the European and the local refugee policy. Further information on the event will follow shortly.

[FR] L’association étudiante Visions d’Europe et les jeunes fédéralistes européens de Münster organisent ensemble une journée de l’Europe avec pour thème principal la politique migratoire au niveau européen et local le 4. Mais 2016. Plus d’informations suivront bientôt.

Link Facebook-Event: https://de-de.facebook.com/events/1541953386098742/

Projektprämierung: Wettbewerb zur Europawoche 2016

1918069_10204414874290349_9149093031600872760_n.jpgAm 18. März 2016 nahmen wir am interuniversitären Wettbewerb Newrope im französischen Lille teil und konnten die Jury von unserem Projekt überzeugen. Außerdem wurden wir vom Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei für unser Projekt im Rahmen des Wettbewerbs Europawoche 2016: „Ankommen in Europa“ prämiert.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und freuen uns bereits auf das zusammen mit JEF Münster geplante Projekt „Ankommen in Europa“, das wir nun im Mai im Rahmen der Europawoche 2016 realisieren können.

„Die EU in den Medien“ – Bericht über die Podiumsdiskussion

Am 19. November 2015 diskutierte Visionen für Europa mit mehr als 160 Studierenden und Interessierten über die Rolle der Europäischen Union in den Medien. Schlagzeilen zur Eurorettung und Flüchtlingspolitik rücken europäische Themen viel stärker in den Fokus. Unter der Moderation von Dr. Dirk Arnold, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU Münster, war die spezifische Arbeitsweise im europapolitischen Journalismus eine zentrale Thematik während des Diskussionsabends: Wie werden komplexe europäische Themen den Leser*innen vermittelt? Außerdem kreiste die Debatte regelmäßig um die Fragen nach einer europäischen Identität und um die Existenz einer europäischen Öffentlichkeit.

Zum Umgang mit der Komplexität der EU hatten unsere Podiumsgäste sehr unterschiedliche Standpunkte. Dirk Hoeren, Chefkorrespondent der BILD für Europa- und Bundespolitik, hob hervor, dass die Leser*innen als Kundschaft im Mittelpunkt stehen. Berichtet wird daher über lesernahe Themen: Wofür werden unsere Steuern in Brüssel verwendet? Zudem ist der Unterhaltungswert einer Nachricht wichtig, so berichtet die BILD auch gerne über die Regulierung von Ölkännchen oder Kerzen. Problematisch ist das Fehlen einer Opposition im Parlament verbunden mit einer Vielzahl verschiedener Akteuren.

Nicole Sagener, Redakteurin bei Euractiv und freie Mitarbeiterin bei ZeitOnline, hat eine ganz andere Herangehensweise an die Komplexität der EU. Durch eine große Bandbreite an Themen sollen möglichst viele Leser*innen erreicht werden. Der Kontakt zu EU-Parlamentariern und Vertreter*innen der Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht es Euractiv exklusive Informationen und Standpunkte zu veröffentlichen. Um die Komplexität zu reduzieren, werden zu jedem Artikel Hintergrundinformationen bereitgestellt. Außerdem versucht das Onlinemedium neue Informationsformen zu nutzen. Informationen werden visuell dargestellt und über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verbreitet.

Manuel Müller, Betreiber des Blogs „Der (europäische) Föderalist“, nutzt das Internet als Möglichkeit, europapolitische Themen detailreicher zu erklären. Ziel ist es, die Europäische Union besser zu begründen und über das Argument des einzigartigen Friedensprojekts hinauszugehen. Verfassungspolitische Themen und die Rolle europäischer Parteien, die in herkömmlichen Medien kaum einen Platz finden, werden in seinem Blog genauer analysiert. Schließlich betonte Michael Stabenow, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Brüssel, der per Video-Stream aus Brüssel zugeschaltet war, ein allgemeines Problem der Printmedien in Zeiten der Krise und der zunehmend wichtigen Rolle von Onlinemedien. Durch den stärkeren Wettbewerb ist die Hauptaufgabe nunmehr Informationen zu erläutern und einzuordnen. Kommentieren und analysieren von Informationen wird dabei immer mehr zum Privileg. Außerdem finden verbrauchernahe Themen zum Beispiel ein Vorstoß der Europäischen Kommission zur Erleichterung des Onlinehandels keinen Platz mehr neben den aktuellen Schlagzeilen in den Printzeitungen. Europaseiten, wie beispielsweise bis vor einigen Jahren noch in den Westfälischen Nachrichten, sind durch die zunehmende Hektik weitgehend verschwunden.

Nachdem alle Podiumsgäste ihren unterschiedlichen Umgang mit der Komplexität europapolitischer Themen dargestellt hatten, interessierte sich das Publikum vor allem für die Frage nach einer europäischen Öffentlichkeit. Manuel Müller vertrat die These, dass es in der EU ein Demokratiedefizit gebe, da die Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Parteien in den Medien nicht ausreichend dargestellt werden. Bei der Griechenlandkrise wurde fast nur über die nationalen Positionen im Ministerrat berichtet, obwohl länderübergreifende Konfliktlinien zwischen den Parteien deutlich sichtbar waren. Allerdings ist das nicht bei allen Themen der Fall. Häufig bestehe im Europäischen Parlament eine große Koalition, welche die große Mehrheit der europäischen Parteien umfasst. In solchen Fällen könne man von den Medien natürlich nicht erwarten, dass sie über diese wenig spannungsreiche Konstellation berichten. Für mehr Berichterstattung braucht es also zuerst eine institutionelle Verstärkung der europäischen Demokratie, welche europäische Politik konfliktreicher gestalten würde.

Michael Stabenow zufolge gibt es die europäische Öffentlichkeit bereits in einigen Fällen. Die Champions League und der Eurovision Song Contest gehören zur gemeinsamen europäischen Identität. Aber auch in schwerwiegenderen Fällen wie den Terroranschlägen in Paris vergangene Woche spielt die EU eine hervorgehobene Rolle. Frankreich hat für den Kampf gegen den Terror nicht etwa die NATO angerufen, sondern die EU, was einen starken symbolischen Charakter hat. Auch der wachsende Euroskeptizismus ist seiner Meinung nach eine Möglichkeit, die Debatte über die Zukunft der Europäischen Union europaweit öffentlich auszutragen, was wiederum zum Entstehen einer europäischen Öffentlichkeit beiträgt.

Dirk Hoeren findet es gut nachvollziehbar, dass man aus einer nationalen Perspektive heraus Artikel über Europa schreibt, schließlich richtet man sich an eine deutsche Leserschaft. Bereits im Pressesaal in Brüssel sitzen die Journalist*innen getrennt nach Nationalität, merkte er an. Dabei sei seine Aufgabe allerdings nicht primär euroskeptisch zu berichten. Die Berichterstattung sei themenabhängig, während bei der Griechenlandrettung, als Last für den deutschen Steuerzahler, negativ über die EU berichtet wurde, werden bei anderen Themen wie der Abschaffung der Roaminggebühren positive Vorzüge der EU betont.

Für Nicole Sagener gibt es auf die Frage nach der europäischen Identität keine einfache Antwort. Die Identität sei stark von aktuellen Ereignissen und verschiedenen Themen abhängig. Nach den Terroranschlägen von Paris fühlten sich viele Bürger*innen stärker als Europäer. Bei der Flüchtlingskrise treten dagegen viel stärker nationale Perspektiven in den Vordergrund. Es bestehe aber die Möglichkeit eine europaweite Öffentlichkeit nach und nach herzustellen. Durch das Euractiv-Netzwerk können Artikel aus anderen Ländern übersetzt und für die eigene nationale Seite übernommen werden. Leser*innen bekommen damit Einblick in unterschiedliche nationale Perspektiven.

Für unser Publikum sowie für unsere Podiumsgäste war die Podiumsdiskussion eine gelungene Möglichkeit über die Rolle der EU in den Medien zu diskutieren. Es bleibt allerdings noch ein langer Weg hin zu einer europaweiten Öffentlichkeit und damit ein spannendes Thema, das es auch in Zukunft zu verfolgen gilt.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Podiumsgästen sowie unseren Kooperationspartnern!

 

Die EU in den Medien – Die Podiumsdiskussion

Die Hochschulgruppe Visionen für Europa freut sich, Euch die erste  Podiumsdiskussion im neuen Semester präsentieren zu können!
Asylpolitik und Flüchtlinge, Eurorettung und Griechenland, Freihandelsabkommen oder die Ukrainekrise – europäische Themen begleiten die Schlagzeilen in den Medien fast täglich. Abgesehen etwa von den Roaming-Gebühren bleiben die meisten Themen aus Brüssel jedoch oft abstrakt für einen Großteil der Bevölkerung, und die Berichterstattung erfolgt nicht selten aus einer nationalen Perspektive.
Doch wie vermittelt die EU ihre Themen medial und welches Bild zeichnen Fernsehen, Zeitungen oder Blogs über Europa? Und warum sind bei europäischen Themen nationale Staatsgrenzen für die Öffentlichkeit schwer zu überwinden? Wie könnten europäische Meldungen besser vermittelt werden?


Diese Fragen möchte Visionen für Europa mit Gästen aus Fernsehen, Print- und Onlinemedien am Donnerstag, 19. November 2015, um 18:30 Uhr im SCH 100.2 im Institut für Politikwissenschaft in Münster auf dem Podium diskutieren.Die EU in den Medien_Visionen für Europa_Homepage

Wir freuen uns auf Herrn Michael Stabenow, FAZ-Korrespondent in Brüssel, Frau Carolin Ollivier, ARTE Journal und ehemalige ARTE-Korrespondentin in Brüssel, Herrn Manuel Müller, Betreiber des Blogs „der (europäische) Föderalist“, und Frau Nicole Sagener, EurActiv-Redakteurin in
Berlin.

Dieses Event findet Ihr auch auf Facebook unter diesem Link.

Schreibt uns eure Fragen für die Diskussion bereits im Vorhinein per MailFacebook oder Twitter unter #EUindenMedien

Eine schöne vorlesungsfreie Zeit!

Die Hochschulgruppe Visionen für Europa wünscht Ihnen und Euch eine angenehme vorlesungsfreie Zeit und einen schönen Sommerurlaub!

Wir arbeiten bereits an neuen Projekten und Veranstaltungen für das WS 2015/2016 und freuen uns über interessierte und engagierte Menschen, für die Europa mehr bedeutet als ein Wort mit sechs Buchstaben. Schreibt uns einfach eine Mail und wir antworten Euch und halten Euch mit Terminen und Infos auf dem Laufenden – ihr seid herzlich willkommen bei Visionen für Europa, dass wir auch im nächsten Semester wieder ein starkes Team sind.

An(ge)kommen in Europa?! – Münster im Dialog mit Flüchtlingen

Angekommen in Europa

Die Hochschulgruppe Visionen für Europa veranstaltet am 6. Juni 2015 im Fürstenberghaus in Münster zwischen 10:30 Uhr und 17 Uhr eine informative und kulturelle Veranstaltung über Flüchtlingspolitik in Münster und Europa. Die Europäische Flüchtlingspolitik soll auf der lokalen Ebene für alle Bewohner der Stadt greifbar werden und eine Willkommenspolitik initiiert werden.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Stadt Münster, der Westfälischen Wilhelms-Universität, zahlreichen lokalen Migrantenorganisationen und verschiedenen Hochschulgruppen organisiert.

Auftakt der Veranstaltung ist eine spannende Podiumsdiskussion, u.a. mit dem Vertreter des UNHCR für Deutschland, Hans ten Feld, und Herrn Staatssekretär Thorsten Klute, zuständig für Integration in Düsseldorf. Im Anschluss beginnen interaktive Ausstellungen, die über den Weg und die Lebenssituation von Flüchtlingen in Europa und Münster informieren. Den ganzen Tag wird ein Kinderprogramm angeboten, das auch den kleinen Gästen die Kultur der geflohenen Menschen nahe bringt. Ebenso wird es zur Mittagszeit ein Buffet mit Speisen aus den verschiedenen Länder der geflohen Menschen geben. Stimmungsvolle Musik und andere künstlerische Darbietungen zum Thema Flucht sowie Ausstellungen runden das Programm ab.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen. Die Hochschulgruppe möchte mit diesem Projekt ein Zeichen für Offenheit setzen und einen Dialog im Rahmen einer europäischen Flüchtlingspolitik ermöglichen.

Danke an alle – Podiumsdiskussion EU und IS

Das Team der Hochschulgruppe Visionen für Europa möchte sich ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und Mitwirkenden an der gestrigen Podiumsdiskussion im ifpol zum Thema „Die EU und der Islamische Staat“ bedanken. Auch bedanken möchten wir uns bei der Islamischen Hochschulvereinigung für die tolle Zusammenarbeit.

Wir hoffen Ihnen und Euch hat die spannende Diskussion gefallen und wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung!

EU und Islamischer Staat

Ständig sind neue Nachrichten über die Schreckenstaten des IS in den Medien.
Doch was bedeutet der IS eigentlich für die EU? Ist er ein Sicherheitsrisiko? Was kann die EU tun, um dieses zu schmälern?

Wie kann die Abwanderung von jungen EuropäerInnen in die Kriegsgebiete verhindert werden? Und wie soll mit Rückwanderung umgegangen werden? Wie kann den Bürger_innen die Angst genommen und wie können europäische MuslimInnen bestmöglich integriert werden?

All diese Fragen möchten Visionen für Europa und die Islamische Hochschulvereinigung mit Euch und wissenschaftlichen ExpertInnen diskutieren!

 

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