Projektprämierung: Wettbewerb zur Europawoche 2016

1918069_10204414874290349_9149093031600872760_n.jpgAm 18. März 2016 nahmen wir am interuniversitären Wettbewerb Newrope im französischen Lille teil und konnten die Jury von unserem Projekt überzeugen. Außerdem wurden wir vom Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei für unser Projekt im Rahmen des Wettbewerbs Europawoche 2016: „Ankommen in Europa“ prämiert.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und freuen uns bereits auf das zusammen mit JEF Münster geplante Projekt „Ankommen in Europa“, das wir nun im Mai im Rahmen der Europawoche 2016 realisieren können.

Anmeldung zu den Studienreisen nach Brüssel und Riga 2016

Studienreise nach Warschau

Was erwartet Euch?
Unsere Studienreise nach Brüssel wird vom 06. bis 08. April 2016 stattfinden und hat dieses Jahr das Thema „Datenschutz“ zum Schwerpunkt. Wir werden einen Europaabgeordneten in Brüssel treffen, der in den Verhandlungen der europäischen Datenschutzrichtlinie aktiv beteiligt war, und einen Internetkonzern bzw. eine Nichtregierungsorganisation aus diesem Bereich besuchen. Neben einer gemeinsamen Stadtführung werdet ihr auch Zeit für private Unternehmungen in der „Hauptstadt Europas“ haben, einige Tipps dazu haben wir natürlich für Euch. Der Preis wird voraussichtlich 120 Euro/Person betragen und beinhaltet Reisekosten und Unterbringung mit Frühstück.

Unsere zweite Studienreise führt uns dieses Jahr in die Hauptstadt Lettlands: Vom 19. bis 23. April 2016 werden wir Riga besuchen. Geplant ist ein Besuch bei der Vertretung der Europäischen Union des Landes sowie bei der dort ansässigen Europäischen Agentur zur Regulierung der elektronischen Kommunikation. Zudem erwartet Euch eine Stadtführung. Und: Riga ist nicht nur politisches, sondern auch kulturelles Zentrum des Landes und bietet neben dem offiziellen Programm auch vielfältige Möglichkeiten für private Unternehmungen – etwa in der schönen historischen Altstadt. Im Preis von voraussichtlich 150 Euro/Person sind die Reisekosten sowie die Unterbringung im Hostel inbegriffen; durch die Aufgabe von Reisegepäck im Flugzeug können ggf. weitere Kosten entstehen.

Die Teilnehmerzahl der Reisen ist auch in diesem Jahr begrenzt, eine pünktliche Anmeldung wird daher empfohlen (Anmeldebeginn war Di., 26.01.2016). Bitte beachtet, dass eine Anmeldung nur persönlich möglich ist. Wir benötigen von Euch bitte Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Nationalität, Personalausweisnummer und Adresse bei der Anmeldung, eine Mobilenummer ist in den meisten Fällen sehr hilfreich; Teilnehmer*innen müssen zum Zeitpunkt der Reise eingeschriebene Studierende an einer deutschen Universität oder Fachhochschule sein. Nach der verbindlichen Anmeldung per Mail an visionenfuereuropa@outlook.de bekommt ihr auch die Kontaktdaten für die Überweisung.

Wir freuen uns, Euch auf einer unserer Reisen zu sehen.

„Die EU in den Medien“ – Bericht über die Podiumsdiskussion

Am 19. November 2015 diskutierte Visionen für Europa mit mehr als 160 Studierenden und Interessierten über die Rolle der Europäischen Union in den Medien. Schlagzeilen zur Eurorettung und Flüchtlingspolitik rücken europäische Themen viel stärker in den Fokus. Unter der Moderation von Dr. Dirk Arnold, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU Münster, war die spezifische Arbeitsweise im europapolitischen Journalismus eine zentrale Thematik während des Diskussionsabends: Wie werden komplexe europäische Themen den Leser*innen vermittelt? Außerdem kreiste die Debatte regelmäßig um die Fragen nach einer europäischen Identität und um die Existenz einer europäischen Öffentlichkeit.

Zum Umgang mit der Komplexität der EU hatten unsere Podiumsgäste sehr unterschiedliche Standpunkte. Dirk Hoeren, Chefkorrespondent der BILD für Europa- und Bundespolitik, hob hervor, dass die Leser*innen als Kundschaft im Mittelpunkt stehen. Berichtet wird daher über lesernahe Themen: Wofür werden unsere Steuern in Brüssel verwendet? Zudem ist der Unterhaltungswert einer Nachricht wichtig, so berichtet die BILD auch gerne über die Regulierung von Ölkännchen oder Kerzen. Problematisch ist das Fehlen einer Opposition im Parlament verbunden mit einer Vielzahl verschiedener Akteuren.

Nicole Sagener, Redakteurin bei Euractiv und freie Mitarbeiterin bei ZeitOnline, hat eine ganz andere Herangehensweise an die Komplexität der EU. Durch eine große Bandbreite an Themen sollen möglichst viele Leser*innen erreicht werden. Der Kontakt zu EU-Parlamentariern und Vertreter*innen der Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht es Euractiv exklusive Informationen und Standpunkte zu veröffentlichen. Um die Komplexität zu reduzieren, werden zu jedem Artikel Hintergrundinformationen bereitgestellt. Außerdem versucht das Onlinemedium neue Informationsformen zu nutzen. Informationen werden visuell dargestellt und über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verbreitet.

Manuel Müller, Betreiber des Blogs „Der (europäische) Föderalist“, nutzt das Internet als Möglichkeit, europapolitische Themen detailreicher zu erklären. Ziel ist es, die Europäische Union besser zu begründen und über das Argument des einzigartigen Friedensprojekts hinauszugehen. Verfassungspolitische Themen und die Rolle europäischer Parteien, die in herkömmlichen Medien kaum einen Platz finden, werden in seinem Blog genauer analysiert. Schließlich betonte Michael Stabenow, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Brüssel, der per Video-Stream aus Brüssel zugeschaltet war, ein allgemeines Problem der Printmedien in Zeiten der Krise und der zunehmend wichtigen Rolle von Onlinemedien. Durch den stärkeren Wettbewerb ist die Hauptaufgabe nunmehr Informationen zu erläutern und einzuordnen. Kommentieren und analysieren von Informationen wird dabei immer mehr zum Privileg. Außerdem finden verbrauchernahe Themen zum Beispiel ein Vorstoß der Europäischen Kommission zur Erleichterung des Onlinehandels keinen Platz mehr neben den aktuellen Schlagzeilen in den Printzeitungen. Europaseiten, wie beispielsweise bis vor einigen Jahren noch in den Westfälischen Nachrichten, sind durch die zunehmende Hektik weitgehend verschwunden.

Nachdem alle Podiumsgäste ihren unterschiedlichen Umgang mit der Komplexität europapolitischer Themen dargestellt hatten, interessierte sich das Publikum vor allem für die Frage nach einer europäischen Öffentlichkeit. Manuel Müller vertrat die These, dass es in der EU ein Demokratiedefizit gebe, da die Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Parteien in den Medien nicht ausreichend dargestellt werden. Bei der Griechenlandkrise wurde fast nur über die nationalen Positionen im Ministerrat berichtet, obwohl länderübergreifende Konfliktlinien zwischen den Parteien deutlich sichtbar waren. Allerdings ist das nicht bei allen Themen der Fall. Häufig bestehe im Europäischen Parlament eine große Koalition, welche die große Mehrheit der europäischen Parteien umfasst. In solchen Fällen könne man von den Medien natürlich nicht erwarten, dass sie über diese wenig spannungsreiche Konstellation berichten. Für mehr Berichterstattung braucht es also zuerst eine institutionelle Verstärkung der europäischen Demokratie, welche europäische Politik konfliktreicher gestalten würde.

Michael Stabenow zufolge gibt es die europäische Öffentlichkeit bereits in einigen Fällen. Die Champions League und der Eurovision Song Contest gehören zur gemeinsamen europäischen Identität. Aber auch in schwerwiegenderen Fällen wie den Terroranschlägen in Paris vergangene Woche spielt die EU eine hervorgehobene Rolle. Frankreich hat für den Kampf gegen den Terror nicht etwa die NATO angerufen, sondern die EU, was einen starken symbolischen Charakter hat. Auch der wachsende Euroskeptizismus ist seiner Meinung nach eine Möglichkeit, die Debatte über die Zukunft der Europäischen Union europaweit öffentlich auszutragen, was wiederum zum Entstehen einer europäischen Öffentlichkeit beiträgt.

Dirk Hoeren findet es gut nachvollziehbar, dass man aus einer nationalen Perspektive heraus Artikel über Europa schreibt, schließlich richtet man sich an eine deutsche Leserschaft. Bereits im Pressesaal in Brüssel sitzen die Journalist*innen getrennt nach Nationalität, merkte er an. Dabei sei seine Aufgabe allerdings nicht primär euroskeptisch zu berichten. Die Berichterstattung sei themenabhängig, während bei der Griechenlandrettung, als Last für den deutschen Steuerzahler, negativ über die EU berichtet wurde, werden bei anderen Themen wie der Abschaffung der Roaminggebühren positive Vorzüge der EU betont.

Für Nicole Sagener gibt es auf die Frage nach der europäischen Identität keine einfache Antwort. Die Identität sei stark von aktuellen Ereignissen und verschiedenen Themen abhängig. Nach den Terroranschlägen von Paris fühlten sich viele Bürger*innen stärker als Europäer. Bei der Flüchtlingskrise treten dagegen viel stärker nationale Perspektiven in den Vordergrund. Es bestehe aber die Möglichkeit eine europaweite Öffentlichkeit nach und nach herzustellen. Durch das Euractiv-Netzwerk können Artikel aus anderen Ländern übersetzt und für die eigene nationale Seite übernommen werden. Leser*innen bekommen damit Einblick in unterschiedliche nationale Perspektiven.

Für unser Publikum sowie für unsere Podiumsgäste war die Podiumsdiskussion eine gelungene Möglichkeit über die Rolle der EU in den Medien zu diskutieren. Es bleibt allerdings noch ein langer Weg hin zu einer europaweiten Öffentlichkeit und damit ein spannendes Thema, das es auch in Zukunft zu verfolgen gilt.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Podiumsgästen sowie unseren Kooperationspartnern!

 

Die EU in den Medien – Die Podiumsdiskussion

Die Hochschulgruppe Visionen für Europa freut sich, Euch die erste  Podiumsdiskussion im neuen Semester präsentieren zu können!
Asylpolitik und Flüchtlinge, Eurorettung und Griechenland, Freihandelsabkommen oder die Ukrainekrise – europäische Themen begleiten die Schlagzeilen in den Medien fast täglich. Abgesehen etwa von den Roaming-Gebühren bleiben die meisten Themen aus Brüssel jedoch oft abstrakt für einen Großteil der Bevölkerung, und die Berichterstattung erfolgt nicht selten aus einer nationalen Perspektive.
Doch wie vermittelt die EU ihre Themen medial und welches Bild zeichnen Fernsehen, Zeitungen oder Blogs über Europa? Und warum sind bei europäischen Themen nationale Staatsgrenzen für die Öffentlichkeit schwer zu überwinden? Wie könnten europäische Meldungen besser vermittelt werden?


Diese Fragen möchte Visionen für Europa mit Gästen aus Fernsehen, Print- und Onlinemedien am Donnerstag, 19. November 2015, um 18:30 Uhr im SCH 100.2 im Institut für Politikwissenschaft in Münster auf dem Podium diskutieren.Die EU in den Medien_Visionen für Europa_Homepage

Wir freuen uns auf Herrn Michael Stabenow, FAZ-Korrespondent in Brüssel, Frau Carolin Ollivier, ARTE Journal und ehemalige ARTE-Korrespondentin in Brüssel, Herrn Manuel Müller, Betreiber des Blogs „der (europäische) Föderalist“, und Frau Nicole Sagener, EurActiv-Redakteurin in
Berlin.

Dieses Event findet Ihr auch auf Facebook unter diesem Link.

Schreibt uns eure Fragen für die Diskussion bereits im Vorhinein per MailFacebook oder Twitter unter #EUindenMedien

Auf geht’s!

Visionen für Europa startet in das neue Semester!

Während der Semesterferien waren wir schon sehr fleißig und haben schon die ersten Projekte auf den Weg gebracht. Nun suchen wir wieder neue begeisterte Studierende, die diese und weitere Projekte mit uns umsetzen möchten. Wer wissen möchte, was wir eigentlich genau machen, findet in diesem kurzen Film von Münster Bohai einige Antworten:

Neben den alljährlichen Studienreisen planen wir dieses Jahr zum Beispiel eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die EU in den Medien“ und wollen auch in das Thema Nachhaltigkeit einsteigen. Interessierte können sich gerne per Mail (visionenfuereuropa@outlook.de) melden oder uns an folgenden Terminen persönlich kennen lernen:

SPECQUE 2015

Ein Bericht von Michelle Willuth 

Nun ist sie vorbei die SPECQUE. – „ Die was? Speck?“. Nein die SPECQUE – „ Simulation du Parlement Européen Canada, Quebec, Union Européenne“, einer der größten französischsprachigen Simulationen des europäischen Parlaments der Welt. Sie fand dieses mal vom 2.- 9.August 2015 in Lille statt.

Dieses Jahr reisten besonders viele Teilnehmer aus aller Welt an: Kanada, Libanon, Ukraine, Senegal, Haiti, Italien, Frankreich, Deutschland, Bulgarien, Polen, Belgien… Es würde zu lange dauern alle aufzuzählen. Ebenso würde es zu lange dauern, die 160 höchst motivierten Teilnehmer und deren Profile zu präsentieren.

Zusammengefasst: Wow! In dieser Welt gibt es viele Studierende die sich für die EU interessieren, die ganz schön was auf dem Kasten haben und ziemlich beeindruckende Reden halten können. Nicht immer auf ihrer Muttersprache.

Nun aber zum Ablauf der Woche. Zunächst wurden wir schon im Voraus auf bestimmte Aufgabenbereiche aufgeteilt: Abgeordneter, „Rapporteur“, „Président de comission“, „Asseseur juridique“, „Comissaire“, Lobbyist, Journalist, Fotograf und das Präsidium.

Die Münsteraner Delegation schlüpfte in die Rolle von Abgeordneten und wurde in verschiedene Fraktionen aufgeteilt: S&D (Jana Müller, Claire Struss und Cédric Hornung), ALDE ( Philippe Doliger) und PPE (Michelle Willuth).

Anschließend galt es verschiedene Themenbereiche aufzuarbeiten. In der Kommission EMPL (Arbeit und Soziales) ging es um die „travailleurs détachés“, Arbeiter die im Ausland innerhalb der EU arbeiten. Es wurde heftig diskutiert und es kam sogar zu einer Demonstration (angezettelt durch einige Lobbyisten) der Linken, Sozialisten und der Grünen. In den Diskussionen wurde über die Bedingungen von George, einem fiktivem Arbeiter diskutiert und die Fraktionen konnten sich nur sehr schwer auf einen Konsens einigen.

Ebenso hitzig ging es in der Kommission IMCO (Binnenmarkt und Schutz der Konsumenten) weiter. Hier wurde über ein gesamteuropäisches Netz gesprochen. Die Auslandstarife sollen nun innerhalb der EU abgeschafft werden. Die Sozialisten waren für eine sehr zügige Abschaffung; die Rechte wollte aber in erster Linie die europäischen Firmen schützen und deshalb den Prozess verzögern. Der ALDE wurde in den Plenarsitzungen wohl am meisten vorgeworfen. O-ton: „ Die ALDE ändert ihre Meinung wie ihre Unterhose…“. Armer Philippe!

In der Kommission LIBE (Zivilfreiheit und Justiz der internen Angelegenheiten) ging es um die Flüchtlingspolitik der EU und deren Grenzpolitik. Auch hier äußerten die Abgeordneten ihre Bedenken über die Prozesse und Akteure der Grenzpolitik. Immer wieder ging es in den Debatten um die zukünftige Rolle der Institution Frontex.

Last but not least wurde in der Kommission AFET (Außenpolitik der EU) über eine neue europäische humanitäre Strategie debattiert. Die Abgeordneten einigten sich schnell über die wesentlichen Aspekte des Textes. Dennoch führten Begriffe wie Neutralität, Politisierung der Hilfe und Neo-Kolonialismus im Text zu längeren Debatten.

In den Plenarsitzungen wurden schließlich alle Texte debattiert und über sie abgestimmt. Was für ein Gefühl vor 160 Leuten zu sprechen, zu versuchen sie mit deinen Argumenten zu überzeugen und dabei gefilmt oder fotografiert zu werden. Ich dachte ich bleibe cool und selbstsicher in allen Situationen. In diesen Momenten spielte mein Herz aber verrückt.

Bei den Abstimmungen konnte die Koalition der Rechten einige ihrer Veränderungen durchbringen und gewann mit einer sehr knappen Mehrheit: 63 zu 62. Bei der ersten Abstimmung stand es unentschieden, da ein Abgeordneter eingeschlafen war. Ganz so wie manchmal im richtigen Parlament.

Außerdem wurden noch über verschiedene Resolutionen der Delegationen gesprochen. Es wurden Themen behandelt, wie die Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderung, eine automatisierte Organspende aller EU-Bürger, eine bessere Kontrolle von Kampfrobotern, ein Taubenverbot und die Auflösung der griechischen Schulden.

Auch beim Abendprogramm hatten sich die Organisatoren der SPECQUE sehr viel Mühe gegeben. Unter anderem wurde ein Büffet für uns im „Palais des Beaux-Arts“ organisiert und die stellvertretende Bürgermeisterin von Lille hielt eine Rede, da Martine Aubry leider im Urlaub war. Am Mittwoch picknickten wir alle zusammen in der Citadelle und am Donnerstag verbrachten wir den Abend in der Australian Bar. Auch sonst haben wir die Bars der Stadt erkundet und ich habe einem der Haitianer seinen allerersten Kebab spendiert. Letzteres wurde sogar auf der Website des Kebabladen veröffentlicht. Der letzte Abend ist allerdings besonders gut gelungen. Wir wurden vom „Comte“ in sein beeindruckendes Schloss in Belgien eingeladen und durften nach einer persönlichen Führung, auf seinem Anwesen dann bis spät in die Nacht feiern. Es wurde extra ein Zirkuszelt aufgebaut in welchem wir tanzen konnten und es gab überragendes Essen vom Grill.

Kurzum bei der Specque gab es viel zu tun und das meiste war auf die Minute genau geplant. Zwischen Plenar-, Fraktion-, Kommission- und Krisensitzungen, Pressekonferenzen, Flurpolitik und dem Abendprogramm kam wohl nur eines zu kurz: Der Schlaf!

Ich möchte mich hiermit nochmals bei Philippe Doliger, unserem Delegationsleiter herzlich bedanken: Danke für die Arbeit und Energie die du in dieses Projekt gesteckt hast und vor allem für deine Geduld! Ich möchte mich bei meiner Delegation in Allgemeinen bedanken, da ihr nun nicht mehr nur Kollegen seid, sondern auch Freunde. Ich möchte mich bei den Organisatoren der SPECQUE bedanken und allen Studierenden aus aller Welt, die an der Simulation teilgenommen haben. Schöne Sommerferien!

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Reisebericht Fahrradtour nach Amsterdam

In den Pfingstferien des Sommersemesters 2015 fuhren wir mit drei Mitgliedern von Visionen für Europa und 11 Studierenden der WWU Münster mit dem Fahrrad auf dem Europäischen Fernradweg R1 und LF4 nach Amsterdam. Wir fuhren fünf Tage Rad, mit Etappen zwischen 50km und 110km, und übernachteten in Zelten auf Campingplätzen. Die Zwischenstationen waren Harwick bei Bühren, Vorden, Arnhem (Vulp) und Utrecht. Auch in Amsterdam verbrachten wir  die zwei Nächte auf einem Campingplatz. Den Rückweg nach Münster fuhren wir mit der Bahn. Neben der sportlichen Herausforderung stand auch eine Weinprobe auf dem Programm, sowie am Ende die Besichtigung Amsterdams. Auch der Regen konnte die Truppe nicht aufhalten. Wir freuen uns, dass alle Teilnehmenden wieder heil in Münster angekommen sind, sichtlich erschöpft, aber glücklich darüber die Herausforderung gemeistert zu haben und mit neuen Ideen für das kommende Jahr!

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Reisebericht Brüssel, 24. bis 26. Juni 2014

Vom 24.-26. Juni 2015 organisierte unsere Hochschulgruppe eine Studienreise nach Brüssel. Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass die Gruppe dieses Jahr sehr gemischt war. Die Teilnehmer waren Studierende in Bachelor und Master-Studiengängen sowie Doktoranden*innen aus vielen verschiedenen Fachbereichen. Nachdem der erste Tag vor allem der ersten Erkundung Brüssels diente und bei einem gemeinsamen Abendessen die Möglichkeit bot, sich untereinander kennen zu lernen, standen am zweiten Tag die europäischen Institutionen im Vordergrund. Bei einem Besuch im Europaparlament beim Abgeordneten von Münster, Markus Pieper, konnten wir direkt vor Ort mit ihm über verschiedene Themen diskutieren. Der Fokus lag hauptsächlich auf der Frage der Zukunft Griechenlands in der Eurozone. In der Europäischen Kommission wurde uns zunächst vorgestellt, was sich in der neuen Kommission von Jean-Claude Juncker geändert hat, um im Anschluss genauer auf das Thema Flüchtlingspolitik einzugehen. Ein Teil der Gruppe konnte sich am Donnerstagabend am Place du Luxembourg unter die Praktikanten und Mitarbeiter in Brüssel mischen. Freitags waren dann andere Akteure an der Reihe, die versuchen in Brüssel Einfluss auf die europäische Politik zu nehmen: Die Landesvertretung NRW, RWE und das European Environmental Bureau, eine der größten Umwelt-NGOs in Brüssel. Der inhaltliche Fokus wurde auf das Thema Energiepolitik gelegt. Die verschiedenen Auffassungen und Ambitionen in Bezug auf die Energiepolitik der EU unterschiedenen sich erheblich zwischen den verschiedenen Lobbygruppen, welches es uns ermöglichte ein möglichst umfassendes Bild von den Tätigkeiten der Akteure in Brüssel zu erhalten.
Wir danken allen Teilnehmer*innen für ihr Interesse und die rege Beteiligung an den Diskussionen während der Besuche, sowie den Institutionen und Akteuren für die Möglichkeit die Arbeit der EU hautnah zu erleben.

Visitors group Markus PIEPER

Moderation des Politischen Cafés des ASTA

Am Dienstag, den 09.06.2015 moderierte unser Team von Visionen für Europa auf Einladung des ASTAs ein spannendes Politisches Café zu dem Thema: Welt, Macht, Europa? Etwa 20 Interessierte fanden sich im F24 ein, um kontroverse Themen wie TTIP, die Ukrainekrise, Waffenlieferungen an die Kurden oder die europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik zu diskutieren. Was bedeutet Macht in der internationalen Politik? Wer hat in Europa Macht? Welche Interessen hat Europa? Im Verlauf hitziger Debatten gelangten die Diskussionsgruppen zu ganz unterschiedlichen Antworten auf diese Fragen. Und genau darum war die Veranstaltung für Visionen für Europa ein voller Erfolg. Denn Ziel des Politischen Cafés war es, Interessierte mit verschiedenen Hintergründen zusammen zu bringen,   Standpunkte zu diskutieren und am Ende des Abends neue Blickwinkel auf das politische Geschehen in Europa  mit nach Hause zu nehmen.

Eine schöne vorlesungsfreie Zeit!

Die Hochschulgruppe Visionen für Europa wünscht Ihnen und Euch eine angenehme vorlesungsfreie Zeit und einen schönen Sommerurlaub!

Wir arbeiten bereits an neuen Projekten und Veranstaltungen für das WS 2015/2016 und freuen uns über interessierte und engagierte Menschen, für die Europa mehr bedeutet als ein Wort mit sechs Buchstaben. Schreibt uns einfach eine Mail und wir antworten Euch und halten Euch mit Terminen und Infos auf dem Laufenden – ihr seid herzlich willkommen bei Visionen für Europa, dass wir auch im nächsten Semester wieder ein starkes Team sind.